Immer müde?


Was dahinterstecken kann
Sie schlafen, Sie funktionieren, und trotzdem fehlt die Kraft. Das kennen viele, und Sie sind damit nicht allein.
Anhaltende Müdigkeit hat selten nur eine Ursache. Meist kommt vieles zusammen, bis die Reserven aufgebraucht sind. Drei Bereiche sehe ich in meiner Praxis immer wieder.

1. Nach einem Infekt
Epstein-Barr-Virus: Etwa 90 % der Erwachsenen haben sich irgendwann damit infiziert, oft unbemerkt. Das Virus bleibt lebenslang im Körper, meist ohne Beschwerden. Nach einem Pfeifferschen Drüsenfieber bleibt bei manchen, vor allem jungen Menschen, die Erschöpfung lange bestehen. Ob das Virus dabei die Ursache ist, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.
Long/Post-COVID: Erschöpfung gehört zu den häufigsten Beschwerden nach einer Corona-Infektion. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Bei vielen klingen die Beschwerden mit der Zeit wieder ab.
Wichtig: Verschlechtert sich Ihr Zustand nach Anstrengung deutlich, ist Durchhalten der falsche Weg. Teilen Sie Ihre Kräfte lieber ein (Pacing). Lassen Sie sich dabei von einem Arzt oder Heilpraktiker begleiten.

2. Ernährung
Ihr Körper braucht Brennstoff, möglichst gleichmäßig:

  • regelmäßige Mahlzeiten statt langer Pausen mit anschließendem Heißhunger
  • Eiweiß, Gemüse und Vollkorn als Basis
  • viel Zucker und Fettiges belasten viele Menschen spürbar

Ob Eisen, Vitamin B12, Vitamin D oder die Schilddrüse eine Rolle spielen, zeigen Blutwerte. Das klärt ein Arzt oder Heilpraktiker.
3. Alltag: weniger Hetze, mehr Pausen
Wer ohne Hetze arbeitet, macht meist weniger Fehler. Pausen sind keine Zeitverschwendung.

  • Mini-Pause alle 60 bis 90 Minuten: aufstehen, Wasser trinken, kurz aus dem Fenster schauen
  • Mittagspause wirklich machen, an der frischen Luft und ohne Handy
  • Dringend oder wichtig? Fragen Sie sich morgens, was heute wirklich erledigt werden muss
  • Ruhig atmen: drei Minuten tief einatmen und länger ausatmen
  • Feierabend-Ritual: ein Spaziergang, eine Tasse Tee oder zehn Minuten ohne Bildschirm


Ihre drei Schritte

  1. Aufschreiben: Was belastet mich gerade? Zehn Minuten genügen.
  2. Eine Sache verkleinern. Sie müssen nicht alles auf einmal ändern.
  3. Abklären lassen: Hält die Müdigkeit länger als einige Wochen an, sprechen Sie mit einem Arzt oder Heilpraktiker.

Ihre Erfahrung zählt
Was war bei Ihnen der Auslöser, und welche kleine Pause tut Ihnen gut?
Möchten Sie Ihre Situation in Ruhe besprechen? Ich biete Ihnen ein kostenloses Erstgespräch an: 

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Johannes Balles, Heilpraktiker in Bürgstadt am Main, seit 2003 mit eigener Naturheilpraxis
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